Die Geschichte von und über Gut Buschhof

Mitten im Siebengebirge, am Nordhang des Ölbergs, 300 Meter über dem Meeresspiegel, liegt Gut Buschhof in der reinen, klaren Luft des Naturparks. Von hier aus bietet sich dem Gast ein herrlicher Ausblick auf die umliegenden Berge. Das hat den Besitzer nunmehr bewogen, den Gästen noch weit mehr als bisher zu bieten. Schon die bisher bestehenden Gasträume in unterschiedlicher Größe, die sowohl für kleine wie für größere geschlossene Gesellschaften verfügbar sind, prädestinieren Gut Buschhof zu einem gesellschaftlichen Zentrum.

Wohl kaum ein Gehöft im Siebengebirge hat eine so wechselvolle Geschichte wie gerade der Buschhof. Die vielen Veränderungen im Verlauf von mehr als 70 Jahren lassen den Urzustand des Hofes fast in Vergessenheit geraten. Der Buschhof so genannt, nicht weil er etwa am Busch (Wald) lag, sondern weil er gebietsmäßig zu dem kleinen Ort Busch (Thomasberg) gehörte. Er dürfte um das Jahr 1800 erbaut worden sein, weil der Staat nach Aufhebung des Klosters Heisterbach (1803) im Zuge der Säkularisation dessen Ländereien in privaten Besitz übereignete.

Meilensteine der Entstehung

  • 1903

    Um 1903 wurde der kleine Hof durch Wilhelm Mehren ausgebaut, dass den Grundpfeiler bis heute setze.

  • 1922

    Nach Tod Wilhelm Mehren kam die Versteigerung des Hofes, da keine seiner Kinder das Anwesen betreiben konnte.

    1922

  • 1924

    Bau der Villa am Buschhof durch Familie Plehn. Zugleich wurde die Wasserversorgung zum Berg verbessert.

  • 1928

    Erweiterung der Villa um einen Küchen- und Wirtschaftstrakt.

    1928

  • 1931

    Brand auf dem Hof. Aufgrund schneller Reaktion einiger Dorfbewohner und Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert werden.

  • 1953

    Kauf des Anwesens durch die Firma Knappsack AG, die es um weitere 70 Morgen Land erweiterte und Kunstdünger-Erzeugnisse herstellte.

    1953

  • 1967

    Kauf des Buschhofs durch die Firma Merex für landwirtschaftliche Nutzung.

  • 1971

    Mit den Jahren überdachte Gert Mertins die Nutzung und entschloß sich von der Landwirtschaft in ein Naherholungs- und Sportzentrum umzubauen. Später folgte die Errichtung des Hotels im oberen Teil der Hofanlage.

    1971

  • 1972

    Erweiterung des Anwesens um eine Gaststätte mit vier Kegelbahnen sowie Ausbau des Hotels um weitere Betten.

  • 1982/83

    Aus dem kurzzeitg errichteten Ponyranch aus der die heutige Tennishalle entstand.

    1982/83

  • 1993

    Erwerb der gesamten Anlage und Guts durch Ahmed Badeeb, Investor aus Saudi-Arabien, der bis heute die Anlage in Betrieb hält.

Mit freundlicher Unterstützung von Virtuelles Heimatmuseum.

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